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Archive for the ‘be foo’ Category

Klimaschutz und ein nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen gehören zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Die Städte als Hauptverursacher und Hauptbetroffene der Treibhausgas-Emissionen tragen dabei eine ganz besondere Verantwortung. In München setzen wir daher seit Jahren auf ein ambitioniertes Klimaschutz-programm, das Stadtplanung, Mobilität und Landnutzung ebenso einschließt wie Naturhaushalt, Gesundheit, Energieversorgung und Energieeffizienz. Dazu braucht es allerdings eine breite Allianz, in der alle an einem Strang ziehen. Deshalb hat die Stadt unter anderem zusammen mit fast 100 wichtigen Akteuren das Bündnis „München für Klimaschutz“ ins Leben gerufen. Ziel ist dabei, alle verfügbaren Kräfte zu mobilisieren, um unsere Selbstverpflichtung zu erfüllen, den CO2-Ausstoß bis 2030 gegenüber 1990 um die Hälfte zu reduzieren. 30 Projekte mit hohem Einsparpotenzial sind seither entwickelt und teilweise schon auf den Weg gebracht worden.

Energieeinsparung will aber erst einmal gelernt sein. Und das heißt nichts anderes, als dass Umweltbildung und Erziehung zum nachhaltigen Handeln ebenso selbstverständlich in den Schulalltag gehören wie Mathe oder Deutsch. Das ist bereits in der „Agenda 21“ als Leitlinie festgelegt worden, und das wird mit dem vom Verein „The Foo“ entwickelten und mehrfach ausgezeichneten Vorzeigeprojekt „Klimaneutrale Grundschule“ an der städtischen Münchner Grundschule an der Herterichstraße nun erneut eindrucksvoll unterstrichen und vor allem in die Tat umgesetzt. Begleitet vom Verein haben die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Schulleitung und den Lehrkräften dabei ein ökologisches Konzept entwickelt, das von der Haussanierung bis zur persönlichen Verhaltensänderung reicht und die Schule bis zu ihrem 100-jährigen Jubiläum 2011 fit machen soll für das Prädikat „klimaneutral“.

Dazu wünsche ich allen Beteiligten viel Erfolg und bedanke mich ganz herzlich für das große Engagement.

Christian Ude

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Das Thema der Arbeitsgemeinschaft Klima war heute: „Was ist mir wichtig?“ Wir haben diskutiert, Gedanken ausgetauscht, Manifeste geschrieben, Geschichten erfunden, Ideen gemalt und Optionen festgehalten, wie zum Beispiel: „Ich mag die Erde über alles!!!“, „Mir ist die ganze Welt wichtig. Die Freunde der Erde. Also an meiner Stelle würde ich alle Fabriken schließen. Und alle Autos sollen Kutschen werden und die Motorräder werden Pferde. Und Backofen werden Kamine.“ „Die Bäume wachsen und das nicht mehr Bäume gefällt werden. Das nicht mehr Erdöl hoch gepumpt wird, denn Erdöl entstand vor über 10.000.000 Jahren.“ „Fröhliche Pflanzen“. „Die Erde ist mir wichtig!“

Das sagt also unsere Zukunft. Wir sollten sie ernst nehmen.

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Wir haben im Moment einen akuten Spendenbedarf von € 550 für die Anschaffung von klimaneutralen Arbeitsmaterialien für unsere Klimaretter-Schüler. Konkret geht es um 27 Klima-Arbeitshefte für 25 Schüler. Jeder Euro zählt. Danke.

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Heute haben alle Schüler unserer Pilotschule „klimaneutrale Grundschule“ gemeinsam stimmungsvoll (mit Musikuntermalung) einen Apfelbaum an prominenter Stelle im Schulhof gepflanzt. Die sichtlich beeindruckten Kinder legten auch mit Hand an.

Auszüge aus den kurzen Ansprachen: „Heute am 22. April 2010 ist der 40. Earth Day, der Tag der Erde.

Unser Motto:
„Wer sagt, dass Du die Welt nicht verändern kannst?“ Du kannst es! Jederzeit!

Im Jahr 1970 entstand Earth Day als spontane Studentenbewegung in den USA. Mit dem Earth Day sollte dem Washingtoner Establishment und der Öffentlichkeit demonstriert werden, dass es in Nordamerika eine Umweltbewegung gab und dass die Natur jetzt über eine starke Lobby verfügen wird. Der 22. April ist seitdem der weltweit begangene Earth Day. Begründet wurde die Volksaktion von dem sozial engagierten US-Senator Gaylord Nelson.

Heute feiert man in über 170 Ländern der Erde den Earth Day, wie auch wir hier.

Wir denken an die Umwelt, wir denken an das Klima und wir denken an unsere schöne Erde.

Heute pflanzen wir hier an einer auffälligen Stelle symbolisch einen Apfelbaum. Dies ist auch der Anfang unseres Ausgleichsprojekts auf dem Weg zur klimaneutralen Schule. Im Herbst werden wir sicher noch weitere pflanzen. Die Erde hat Fieber. Bäume machen sie gesund.

Wie sagte Martin Luther: „Und würde morgen die Welt untergehen, ich würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Sagt Euren Eltern und jedem den Ihr trefft, was wir hier heute getan haben. Es ist wichtig. Leben ist wichtig.

Und „Wer sagt, dass Du die Welt nicht verändern kannst?“ Ihr könnt es jederzeit! Verändert die Welt, bitte. Fangen wir heute an und begrüßt mit mir unseren neuen Apfelbaum. Möge er leckere Früchte tragen.“

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Mathe, Deutsch, Nachhaltigkeit – geht es nach uns, sieht so der künftige Stundenplan an Grundschulen aus. Mit der Kampagne „Klimaneutrale Bildungseinrichtung“ möchten wir für mehr Nachhaltigkeit das Umweltbewusstsein von Schülern, Lehrern und Eltern stärken.
Vision wäre es die Nachhaltigkeit in den Grundschullehrplan zu integrieren, nicht als zusätzlichen Stoff, sondern als Ergänzung und Bindeglied zwischen den bisherigen Stoffinhalten. Alle Lehrziele lassen sich unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit verknüpfen. Auch Prominente (wie in unseren Interviews z.B. Michael Kessler) wissen um die Notwendigkeit unseres Tuns.

Wir müssen gerade im Grundschulalter die Kinder als Vorbilder die Nachhaltigkeit Nahe bringen. In späteren Jahren – das zeigt die Erfahrung und die Rückmeldung aus weiterführenden Schulen – sind die Interessensschwerpunkte differenzierter. Das heißt, wenn wir es schaffen die Kinder im Grundschulalter ein nachhaltiges Denken zu vermitteln, geht es in ihren Habitus über und sie müssen später nicht bewusst nachhaltig handeln, sie tun es sowieso und aus sich heraus. Außerdem sind Kinder in diesem Alter sehr begeisterungsfähig und saugen Themen mit hoher Motivation auf. Diese Motivation dann hoch über mehrere Schuljahre aufrecht zu erhalten ist unsere Aufgabe. Darüber hinaus liegt allerdings gerade im Klimaschutz auch eine kleine Hürde.

Die Schwierigkeit besteht hier darin, dass der Klimawandel abstrakt und kaum erlebbar oder greifbar ist für Menschen in unseren Breiten. Auch die Kinder erfahren davon nur durch die Medien. Deshalb ist die Visualisierung und Emotionalisierung ganz wichtig! Der Wandel muss spürbar werden. Ursache und Wirkung soll nachvollziehbar werden. Gerade Kinder brauchen diese praktische Anwendbarkeit durch Experimente und persönlicher Beobachtung.

Unser erstes Vorbildprojekt ist eine Grundschule in München, die mit unserer Unterstützung zu einer klimafreundlichen Einrichtung umgerüstet wird. Ziel ist es hier eine klimaneutrale Grundschule bis 2011 zu etablieren. Mit Hilfe des Instituts für Energie, Ökologie und Ökonomie (DFGE) und des Strategieberaters ClimatePartner wurde zunächst ein CO2-„Fußabdruck“ für die Schule erstellt. Dank der genauen Zahlen zum Energieverbrauch lassen sich nun Emissionen gezielt verringern, etwa durch bessere Wärmedämmung oder alternative Stromquellen. Auch Schüler und Lehrer sind gefordert: In Arbeitsgemeinschaften lernen sie das neue Konzept (z.B. die 350 ppm Kampagne) kennen und erhalten Tipps zum Klimaschutz. Schulfeste werden künftig energiesparend ausgerichtet und sogar ein Klima-Musical (Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde) ist für Sommer 2010 geplant. So eigenen sich die Schulkinder neben den üblichen Fächern existentielles Grundwissen zum Umweltschutz an. Dieses Projekt ist auch mehrfach ausgezeichnet: Als UN Dekade Projekt 2010/2011 der UNESCO Weltdekade für Bildung nachhaltige Entwicklung und als ausgezeichneter Orte im Land der Ideen (365 Orte) des Bundespräsidenten und der Bundesregierung.

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten das Thema Nachhaltigkeit erfolgreich in der Schule zu präsentieren: Projekttage, Projektwoche, Langzeitprojekt, Ausstellungen, Malwettbewerbe, Experimente, etc. Wir sammeln jegliche Literatur und pädagogische Hilfsmittel sowie Checklisten für Projekte, damit es Schulen einfacher haben an all die vorliegenden Materialien zu kommen.

Wie wäre es denn mit dem sehr spannenden Experiment: Ein Tag ohne Strom! Eine sehr umfassende und beeindruckende Erfahrung! Genau um Ideen dieser Art zu finden, weiterzuentwickeln und weitere Schulen für die Integration von Nachhaltigkeit zu begeistern, brauchen wir auch Ihre Hilfe! Werden Sie Förderer von The Foo e.V. oder bringen Sie Ihre Expertise bei uns im Kuratorium ein. Jede Spende ist sinnvoll und wichtig. Übrigens, als gemeinnütziger Verein haben wir alle Möglichkeiten der Steuerbegünstigung.

Kurz zum Verständnis, The Foo e.V. agiert völlig unabhängig von Unternehmen und Wirtschaft. Insbesondere unabhängig von The Foo Brains&Capital, die uns nur mit Spenden unterstützen.

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Wir haben neue Schulen, die wir mit der Bildung und Entwicklung von Nachhaltigkeit fördern wollen. Dazu brauchen wir finanzielle Mittel. Bitte spenden Sie! Details können wir wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch darlegen. Danke.

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