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Archive for the ‘sei ein Foo’ Category

Hier unser Infostand der klimaneutralen Grundschule beim Klimatag München auf dem Odeonsplatz. Dabei wieder Klimakinder aus unserem Projekt Schüler coachen Schüler! 

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The Foo e.V. hat wieder Unterstützungsmaterialien, Essen und Kleidung persönlich im August 2010 nach Kenia gebracht. Unterstützen Sie auch uns bei unserer Arbeit und helfen Sie! Wir stehen für detaillierte Auskünfte jederzeit zur Verfügung. Danke.

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Ab Winter 2010/2011 werden wir ein neues Projekt aufsetzen: In einem mehrstufigen und modularen pädagogischem Konzept „Kompass fürs Leben“ werden in einem „Kompass fürs Leben“ verschiedene Aspekt des modernen Wertekanons für Menschen angesprochen, diskutiert und durch Workshops erlebbar gemacht. Durch die Ritualisierung wird eine nachhaltige Verinnerlichung bei den Kindern erreicht. Die Zielgruppe sind Kinder im Alter von 9-11 Jahren, da gerade in dieser Lebensphase noch Raum für Gestaltung vorhanden ist und die Begeisterungsfähigkeit für wertvolle Themen hoch ist.
Warum wir gerne mit Kindern arbeiten:

Bei dieser Frage, die uns laufend gestellt wird, kam uns das fremd vor, darauf positiv zu antworten. Wer mag keine Kinder, dachten wir? Und was sind das für Menschen, die keine Kinder mögen, nicht mit Kindern spielen, sich austauschen mit diesen wunderbaren Wesen??
Waren wir nicht alle mal schutzlos, Kinder mit großen fragenden Augen?

Die Welt ist noch groß für Kinder, für Erwachsene ist sie etwas geschrumpft und dennoch immer ein Sandkorn im Universum.

Von Kinder zu lernen, ihre Welt kennen zu lernen, sie zu verstehen, war immer schon ein großes Bedürfnis für uns. Von einem Clown können Erwachsenen viel lernen: staunen, sich über sich selbst lustig machen, alles zu relativieren und kämpfen gegen böse und negativen Absichten in unsere sehr materiellen Welt.

Jedes Kind ist ein Juwel, ein Edelstein, reich an so vielen Talenten und Potentialen. Kinder bei ihre Vision zu helfen, sie zu unterstützen, statt sie zu belehren, sie zu lieben, statt sie zu drängeln, ein Freund zu sein, ein achtsamer und beispielhaft mahnender Helfer, das war schon immer unser Ziel und unsere Aufgabe.

Als Verein können wir dieses Vorhaben realisieren. Kinder machen uns glücklich, weil sie uns verstehen, so wie wir sie verstehen und respektieren als vollwertige Menschen, voller Fähigkeiten. Sie sind unsere Zukunft, die Welt von morgen. Wir tragen Verantwortung und sollten keine Gelegenheit verpassen, die Welt, mit Hilfe unsere Kinder, zu transformieren.
„You can change the World“

Module:
Gerechtigkeit
Sicherheit
Bildung
Ehrlichkeit
Familie
Friedfertigkeit
Sparsamkeit
Fleiß/Leistung
Weisheit
Toleranz
Verantwortung
Treue
Geborgenheit
Freundschaft
Religion
Freiheit
Glaubwürdigkeit

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The Foo e.V. unterstützt die Arbeit von Kaffee-Kleinbauern des Nepal Blue Mountain. Bisher ist Nepal in erster Linie für seine vielzahl der Achttausender Berge, allen voran dem berühmt berüchtigtem Mount Everest (8848 m) bekannt. Da sich die Bewohner überwiegend als Kleinbauern mit dem Anbau von Tee oder mit niedrigen Hilfsdiensten behaupten müssen, wurden in den frühen neunziger Jahren über den Fair Trade Bereich die ersten Kaffeeplantagen angelegt und der erste Kaffee angebaut. Aufgrund der besonderen Bedingungen gilt Nepal Kaffee unter Kennern als ungewöhnlich und einzigartig mit legendärem Ruf. Kaffeegourmets schätzen diese Rarität aufgrund des kräftigen Geschmacks und der feinen Säure… „probably the best coffee of the world“. Gegenwärtig sind ca. 5000 Kleinbauern damit beschäftigt, die Kaffeepflanzen in Nepal zu bewirtschaften. Die 220 Kleinbauern in der Bayali Organic Coffee Producer Group bewirtschaften Ihre Terrassen oberhalb des beliebten Touristenortes Pokhara „sunny & warm“ im halbschatten unter Orangenbäumen zwischen 900 und 2.000 Metern über dem Meeresspiegel . Besonderer Wert wird auf den organisch biologischen Anbau gelegt. Trotz der mittlerweile nachweislichen ökonomischen Relevanz hält sich die öffentliche Hand mit zusätzlichen Unterstützungen nahezu komplett zurück. Aufgrund der hohen Anbauregion sowie den schwankenden Temperaturen wachsen die Kaffeebäume und Kaffeekirschen nur langsam und sind relativ hart.

Bewegte man sich auf dem internationalen Markt mit bisher 60t, so hat sich die Situation in den vergangenen Jahren stark geändert. 2010 werden bereits 500t geerntet, damit aber noch immer viel zu wenig für die immens hohe Nachfrage (die eindeutig zu Lasten des Jamaica Blue Mountain geht). Kaffee ist auch in Nepal zum Trendprodukt geworden.

NEPAL BLUE MOUNTAIN liegt bei Qualität und Preis in der Spitzengruppe.

Alle Kaffees sind zu 100 Prozent mit reinem Quellwasser gewaschen, sonnen getrocknet, ausgelesen und bis zu siebenmal handsortiert. Weiterhin steht der organische Anbau ohne jegliche chemische Düngemittel im Vordergrund. Die regionalen Kaffeebauern, mittlerweile in Vermarktungsfragen unterstützt von einer regional gegründeten Kooperative, haben mit Japan einen gigantischen Markt gefunden. In Zusammenarbeit mit einem der größten japanischen Handelsunternehmen im Rahmen von Fair Trade, erschloss man quasi im Handumdrehen einen relevanten Markt. Heute ist Kaffee aus Nepal eine international nachgefragte Spezialität, die Bauern können für ihre Bohnen hervorragende Preise erzielen.

Seit einigen Jahren jedoch hat sich der Kaffee aus der Himalaya Region unter den europäischen Gourmets einen exzellenten Namen gemacht. Aufgrund der besonderen Bedingungen gilt Nepal Kaffee unter Kennern als Rarität, ungewöhnlich und einzigartig mit legendärem Ruf.

Kaffee Gourmets schätzen diese Rarität aufgrund des kräftigen Geschmacks und der feinen Säure. Die Gunst der Gourmets hat sich der Nepal BLUE MOUNTAIN mit seiner charakteristischen Würze und seinen feinen Mandel- und Nussaromen erworben. Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ab Röstung: 12 Monate (ganze Bohnen), gemahlen: 6 Monate. Dieser Kaffee ist jetzt auch über the Foo e.V. erhältlich. Sprechen Sie uns bitte an. Motto: „Tue Gutes und trink Kaffee!“.

Details auch hier im Überblick:
Coffee Flyer NEPAL BLUE MOUNTAIN January 2010


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Klimaschutz und ein nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen gehören zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Die Städte als Hauptverursacher und Hauptbetroffene der Treibhausgas-Emissionen tragen dabei eine ganz besondere Verantwortung. In München setzen wir daher seit Jahren auf ein ambitioniertes Klimaschutz-programm, das Stadtplanung, Mobilität und Landnutzung ebenso einschließt wie Naturhaushalt, Gesundheit, Energieversorgung und Energieeffizienz. Dazu braucht es allerdings eine breite Allianz, in der alle an einem Strang ziehen. Deshalb hat die Stadt unter anderem zusammen mit fast 100 wichtigen Akteuren das Bündnis „München für Klimaschutz“ ins Leben gerufen. Ziel ist dabei, alle verfügbaren Kräfte zu mobilisieren, um unsere Selbstverpflichtung zu erfüllen, den CO2-Ausstoß bis 2030 gegenüber 1990 um die Hälfte zu reduzieren. 30 Projekte mit hohem Einsparpotenzial sind seither entwickelt und teilweise schon auf den Weg gebracht worden.

Energieeinsparung will aber erst einmal gelernt sein. Und das heißt nichts anderes, als dass Umweltbildung und Erziehung zum nachhaltigen Handeln ebenso selbstverständlich in den Schulalltag gehören wie Mathe oder Deutsch. Das ist bereits in der „Agenda 21“ als Leitlinie festgelegt worden, und das wird mit dem vom Verein „The Foo“ entwickelten und mehrfach ausgezeichneten Vorzeigeprojekt „Klimaneutrale Grundschule“ an der städtischen Münchner Grundschule an der Herterichstraße nun erneut eindrucksvoll unterstrichen und vor allem in die Tat umgesetzt. Begleitet vom Verein haben die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Schulleitung und den Lehrkräften dabei ein ökologisches Konzept entwickelt, das von der Haussanierung bis zur persönlichen Verhaltensänderung reicht und die Schule bis zu ihrem 100-jährigen Jubiläum 2011 fit machen soll für das Prädikat „klimaneutral“.

Dazu wünsche ich allen Beteiligten viel Erfolg und bedanke mich ganz herzlich für das große Engagement.

Christian Ude

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Ab sofort haben wir ein neues Projekt in Kenia, nähe Mombasa. The Foo e.V. unterstützt dort die Arbeit eines AIDS-Waisenhauses. Es soll u.a. eine Schule gebaut werden für die im Moment 37 Kinder von 6 Monaten bis 13 Jahren. Aktuell befindet sich eine Mitarbeiterin von uns vor Ort und recherchiert die akuten Notwendigkeiten. Natürlich wird auch hier der Schwerpunkt auf der Bildung nachhaltiger Entwicklung und der Zukunftstauglichkeit liegen. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit Geld- oder Sachspenden. Die Zukunft der Kinder dankt es Ihnen.

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In einer Kooperation mit dem Münchner Klimaherbst organisieren der Bund Naturschutz in Bayern e.V. und der Verein „Kinder lesen und schreiben für Kinder“ e.V. ab sofort bis zum 15. Oktober 2010 den Jugend-Schreibwettbewerb an einigen Münchner Schulen zum Klimaschutz. Hier finden Sie die Ausschreibungsunterlagen:
Ausschreibung Schreibwettbewerb 1.7.10

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Das Thema der Arbeitsgemeinschaft Klima war heute: „Was ist mir wichtig?“ Wir haben diskutiert, Gedanken ausgetauscht, Manifeste geschrieben, Geschichten erfunden, Ideen gemalt und Optionen festgehalten, wie zum Beispiel: „Ich mag die Erde über alles!!!“, „Mir ist die ganze Welt wichtig. Die Freunde der Erde. Also an meiner Stelle würde ich alle Fabriken schließen. Und alle Autos sollen Kutschen werden und die Motorräder werden Pferde. Und Backofen werden Kamine.“ „Die Bäume wachsen und das nicht mehr Bäume gefällt werden. Das nicht mehr Erdöl hoch gepumpt wird, denn Erdöl entstand vor über 10.000.000 Jahren.“ „Fröhliche Pflanzen“. „Die Erde ist mir wichtig!“

Das sagt also unsere Zukunft. Wir sollten sie ernst nehmen.

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Im Rahmen der Statusanalyse haben die Schüler der Arbeitsgemeinschaft Klima letzten Dienstag Bäume und Sträucher auf dem Schulgelände gezählt und die Wiese vermessen. Ergebnis:
39 große Bäume
42+1 kleine Bäume auf ca. 600 qm
61 Sträucher auf ca. 800 qm
Wiese 75×22 m = 1.650 qm
Da Wiese keine CO2 senkenden Auswirkungen hat, ist die Gesamt CO2-Senke pro Jahr der Bäume und Sträucher ca. 11.980 kg. Prima, finden die Kinder. Aber Zitat: „Da muss noch mehr her!“ Die Kinder haben schon viele „Pflanzen- und Baumwunschzettel“ ausgefüllt!

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München, 20. April 2010, 13:30 Uhr

Heute probte zum ersten Mal die gesamte Besetzung des Klima-Musicals „Eisbär, Dr. Ping un die Freunde der Erde“ in der alten Turnhalle. Seit Anfang des Jahres war das Proben nur in den Klassenzimmern angesagt. Unter den Augen der Presse tasteten sich die Kinder an den großen Raum, den Kostümen und dem Ablauf heran. Als Unterstützer der klimaneutralen Grundschule und Initiator des Musicals sind wir stolz auf die Erfolge. Wir freuen uns schon auf die Aufführungen im Juli.

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München, 19. April 2010
Auch schon die Kleinsten können an Klimaschutz und nachhaltigen Lebensstil herangeführt werden. Heute haben wir eine Lesung in einem Münchener Kindergarten durchgeführt. Unser Geschäftsführer Herr Lutz Dziarnowski hat den Kindern aus dem Buch „Die Geschichte vom kleinen Eisbär“ vorgelesen und über die Veränderungen im Lebensraum des Eisbären berichtet. Die Kinder waren eifrig dabei und haben von ihren Erfahrungen ebenso lebhaft erzählt. Danach sollten die Kinder im Rahmen einer Mal-Aktion ihre Ideen zur Rettung der Eisbären zeichnen. Es gab sehr überraschende Ideen, wie z.B. Unterwasserwald, Mini U-Boote und Rettungspinguine. Als Abschluss wurden im Kindergarten Garten Sonnenblumen gesät. Am Freitag werden dann noch zusätzlich Blumen und andere Pflanzen gepflanzt. Ein rundum gelungener Aktionstag, der auch in weiteren Kindergärten Anklang finden sollte.

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Wir von the Foo e.V. unterstützen voll und ganz das diesjährige Motto des Earth Day 2010.

Wir werden diesen tag mit Aktionen bereichern und wir werden dies in den nächsten Tagen ankündigen und danach auch dokumentieren.

Quelle http://www.earthday.de/2010/index.html
Earth Day-Jahres-Motto 2010:

Wir haben Lust auf grüne Zukunft!
Wir wollen klug verbrauchen, um nachhaltig zu leben!

„Grüne Zukunft, das bedeutet für uns Umwelt- und Klimaschutz, aber das heißt nicht Verzicht, sondern Gewinn. Klimaschutz und der sorgsame Umgang mit unserer Umwelt ist der Motor für Innovationen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft!“ erklärt Earth Day Präsident Thomas Dannenmann

Überlegt verbrauchen für einen fairen Handel und die Umwelt soll nicht das Ende des „schönen“ Lebens sein. Was wirklich zählt ist die Verkleinerung unseres Fußabdruckes auf diesem Planeten. Meter um Meter! Verzicht heißt für uns Einsatz neuer Technologien, Innovationen in Wissenschaft und Wirtschaft, die uns voran bringen auf diesem Weg,“ sagt Präsident Thomas Dannenmann. Dabei setzen wir auf gesunden Menschenverstand, ständiges Lernen um die Zusammenhänge unseres Lebens auf der Erde zu erkennen und die Fürsorge für die rasant wachsende Menschheit und die Erhaltung der Vielfalt unserer Natur. Damit kann die Senkung der Treibhausemissionen Gewinn an Lebensqualität bedeuten. Klug kaufen bedeutet Bio-Produkte aus der Region, Ökologische Kleidung, Reisen, die das Klima schonen, Häuser die Energie sparen, Erneuerbare Energien, die der Wirtschaft Beine machen und ökoengagierte Manager und Unternehmen, die wir in ihrer Zielsetzung und Ernsthaftigkeit zur Nachhaltigkeit unterstützen. Denken wir an das Wohlfühlerlebnis, wie sie Bewohner von Energieeffizienz- Häusern und Büros auch in energieeffizienten Hochhäusern beschreiben. Energiesparende Autos können Spaß machen, das zeigt die plötzliche „Explosion“ an neuen Ideen aus der Autobranche. „Kauft nur noch energieeffiziente Autos“, empfiehlt Earth Day Präsident Thomas Dannenmann und appelliert an die Autobauer jetzt endlich Schluss zu machen mit der Produktion völlig veralteter Techniken. Doch genau hier sehen wir große Entwicklungspotentiale. Es wird Zeit, denn das Monopol der Ölindustrie muss endlich durch einen Wettlauf für innovative Ideen hin zu einer neuen Technikrevolution fallen. Die Energie-Revolution hat erst begonnen. Die ersten Schritte hierzu sind in naher Zukunft zu erwarten. Unsere Ernährung ist klimaschonend ohne Einbuße an Genuss dann möglich, wenn sie vor allem die lokale Erzeugung und die biologisch ökologische Landwirtschaft berücksichtigt. Für die Wirtschaft bedeutet die Entwicklung neuer Technologien einen Wachstumsschub. So sind die Firmen, die im weiten Bereich der Erneuerbaren Energien tätig sind, zur Zeit eine der erfolgreichsten Branchen in Deutschland und in wachsendem Tempo auch in globalem Maßstab. Umweltorientierung bedeutet Gewinn und das ist die positive Seite eines neuen Lifestyles. Aber wir dürfen diejenigen nicht vergessen, die auf der Verliererseite stehen. Die sich entwickelnden Länder und die Schwellenländer brauchen uns. Es fällt uns schwer die konkrete Situation und den Gesamtzusammenhang in einem Blick zu erfassen. Wir müssen einerseits im Konkreten vor Ort handeln aber andererseits die übergreifenden Zusammenhänge begreifen um zu handeln.

Dennoch: Umweltorientierung soll auf eine zukunftsorientierte, lustvolle, verantwortungsvolle und moderne Lebenshaltung zielen, deshalb haben wir „Lust auf eine grüne Zukunft“.

Schafft Anreize für umweltverträgliches Leben im Großraum Stadt. Gebt der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen neue Lebenschancen. Wir können nicht zulassen, dass Tiere und Pflanzen unwiederbringlich aussterben. Nutzt die Sonne in den Schluchten der Hochhäuser. Reißt die Versiegelungen der Innenstädte auf und gebt Naturräumen Vorrang in der Innenstadt. Pflanzt Bäume, da wo sie wachsen und blühen können und widersetzt euch, wenn Bäume und Natur leichtsinnig rückständigen Planungen weichen sollen. Schafft endlich die geforderten Vorrechte für Fußgänger und Fahrräder und investiert gerade jetzt in einen „Energiepark“ mit erneuerbaren Energien. Das Tempo allein zählt nicht mehr- auch die „Schiene“ muss sich in Zukunft maximal dem Klimawandel stellen.

Earth Day-Schwerpunkte 2010 sind entsprechend unserem Motto die Folgenden:

  • Zukunftsfähiger, ressourcenschonender, natürlicher „Über“- Lebenszyklus anhand des Großraumes Stadt. Jede Maßnahme der öffentlichen Hand muss einem strengen Maßstab für Nachhaltigkeit folgen. Die Zeiten sind vorbei, wo sich Bürokratie als Maßstab versteht und sich über maximale Umweltziele hinwegsetzt.
  • Zukunftsfähige Gesundheitsvorsorge, Gesundheitserziehung. Gesundheit und Klimaschutz sind unabdingbar aneinander gekettet.
  • Zukunftsfähige Kommunikation gegen Vereinsamung und Globalisierung. Wir tragen die Verantwortung für diejenigen, die bereits heute unter dem Klimawandel Not leiden. Wir sind verantwortlich für die rigorose Nutzung wirtschaftlicher Ressourcen, die nur einzelnen Interessen folgen, um wirtschaftlichen Gewinn auf Kosten aller zu erzielen, mit dramatischen Folgen für Umwelt und Natur.
  • Zukunftsfähiger Transportverkehr und zukunftsfähige Stadtplanung. Auch die Bahn muss sich jetzt endlich der CO2 Bilanz stellen.
  • Zukunftsfähige Energieversorgung, mit dem Ziel erneuerbaren, sauberen Energien lokal wie weltweit ausschließlich Vorrang zu geben
  • Zukunftsfähige Lebensweise mit dem Ziel der Selbstverantwortung und Selbstorganisation
  • Innovationen vorantreiben für Wirtschaft und Wissenschaft durch maximalen Klimaschutz

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Mathe, Deutsch, Nachhaltigkeit – geht es nach uns, sieht so der künftige Stundenplan an Grundschulen aus. Mit der Kampagne „Klimaneutrale Bildungseinrichtung“ möchten wir für mehr Nachhaltigkeit das Umweltbewusstsein von Schülern, Lehrern und Eltern stärken.
Vision wäre es die Nachhaltigkeit in den Grundschullehrplan zu integrieren, nicht als zusätzlichen Stoff, sondern als Ergänzung und Bindeglied zwischen den bisherigen Stoffinhalten. Alle Lehrziele lassen sich unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit verknüpfen. Auch Prominente (wie in unseren Interviews z.B. Michael Kessler) wissen um die Notwendigkeit unseres Tuns.

Wir müssen gerade im Grundschulalter die Kinder als Vorbilder die Nachhaltigkeit Nahe bringen. In späteren Jahren – das zeigt die Erfahrung und die Rückmeldung aus weiterführenden Schulen – sind die Interessensschwerpunkte differenzierter. Das heißt, wenn wir es schaffen die Kinder im Grundschulalter ein nachhaltiges Denken zu vermitteln, geht es in ihren Habitus über und sie müssen später nicht bewusst nachhaltig handeln, sie tun es sowieso und aus sich heraus. Außerdem sind Kinder in diesem Alter sehr begeisterungsfähig und saugen Themen mit hoher Motivation auf. Diese Motivation dann hoch über mehrere Schuljahre aufrecht zu erhalten ist unsere Aufgabe. Darüber hinaus liegt allerdings gerade im Klimaschutz auch eine kleine Hürde.

Die Schwierigkeit besteht hier darin, dass der Klimawandel abstrakt und kaum erlebbar oder greifbar ist für Menschen in unseren Breiten. Auch die Kinder erfahren davon nur durch die Medien. Deshalb ist die Visualisierung und Emotionalisierung ganz wichtig! Der Wandel muss spürbar werden. Ursache und Wirkung soll nachvollziehbar werden. Gerade Kinder brauchen diese praktische Anwendbarkeit durch Experimente und persönlicher Beobachtung.

Unser erstes Vorbildprojekt ist eine Grundschule in München, die mit unserer Unterstützung zu einer klimafreundlichen Einrichtung umgerüstet wird. Ziel ist es hier eine klimaneutrale Grundschule bis 2011 zu etablieren. Mit Hilfe des Instituts für Energie, Ökologie und Ökonomie (DFGE) und des Strategieberaters ClimatePartner wurde zunächst ein CO2-„Fußabdruck“ für die Schule erstellt. Dank der genauen Zahlen zum Energieverbrauch lassen sich nun Emissionen gezielt verringern, etwa durch bessere Wärmedämmung oder alternative Stromquellen. Auch Schüler und Lehrer sind gefordert: In Arbeitsgemeinschaften lernen sie das neue Konzept (z.B. die 350 ppm Kampagne) kennen und erhalten Tipps zum Klimaschutz. Schulfeste werden künftig energiesparend ausgerichtet und sogar ein Klima-Musical (Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde) ist für Sommer 2010 geplant. So eigenen sich die Schulkinder neben den üblichen Fächern existentielles Grundwissen zum Umweltschutz an. Dieses Projekt ist auch mehrfach ausgezeichnet: Als UN Dekade Projekt 2010/2011 der UNESCO Weltdekade für Bildung nachhaltige Entwicklung und als ausgezeichneter Orte im Land der Ideen (365 Orte) des Bundespräsidenten und der Bundesregierung.

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten das Thema Nachhaltigkeit erfolgreich in der Schule zu präsentieren: Projekttage, Projektwoche, Langzeitprojekt, Ausstellungen, Malwettbewerbe, Experimente, etc. Wir sammeln jegliche Literatur und pädagogische Hilfsmittel sowie Checklisten für Projekte, damit es Schulen einfacher haben an all die vorliegenden Materialien zu kommen.

Wie wäre es denn mit dem sehr spannenden Experiment: Ein Tag ohne Strom! Eine sehr umfassende und beeindruckende Erfahrung! Genau um Ideen dieser Art zu finden, weiterzuentwickeln und weitere Schulen für die Integration von Nachhaltigkeit zu begeistern, brauchen wir auch Ihre Hilfe! Werden Sie Förderer von The Foo e.V. oder bringen Sie Ihre Expertise bei uns im Kuratorium ein. Jede Spende ist sinnvoll und wichtig. Übrigens, als gemeinnütziger Verein haben wir alle Möglichkeiten der Steuerbegünstigung.

Kurz zum Verständnis, The Foo e.V. agiert völlig unabhängig von Unternehmen und Wirtschaft. Insbesondere unabhängig von The Foo Brains&Capital, die uns nur mit Spenden unterstützen.

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Bayern ehrt seine Sieger

4. Dezember, München: Regionale Empfänge zu Ehren der „Ausgewählten Orte 2010“:
Das Land der Ideen würdigt seine Zukunftsmacher
Die Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ für 2010 stehen fest. Zu Ehren dieser 365 Zukunftsmacher 2010 veranstaltet die Deutsche Bank Empfänge in zahlreichen Landeshauptstädten, bei denen hochkarätige Ehrengäste aus der Politik die Innovationskraft ihres Landes würdigen.
In München waren wir dabei:
Empfang mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Martin Zeil, hier auf dem Foto mit unserem Geschäftsführer Herrn Lutz Dziarnowski.

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Im Rahmen von Aktion Klima! hatten das Bundesumweltministerium und der BildungsCent e.V. die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im November zur 1. BMU – Umweltbildungskonferenz eingeladen. Das Interesse unter den Lehrkräften war groß. Die Möglichkeit, mehr zum Thema Umweltbildung zu erfahren und sich dabei mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Aktion Klima! auszutauschen und zu vernetzen, wollten viele von ihnen nutzen.

Am 1. Dezember 2009 kamen 50 Lehrerinnen und Lehrer aus 13 Bundesländern im Umweltforum in Berlin, um sich gegenseitig ihre Projekte von Aktion Klima! vorzustellen und in Workshops neue Ideen zur Umsetzung zu finden, zusammen.
Aus den Ergebnissen erarbeiteten die Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam ein Manifest zur Umweltbildung.

Teilnehmer mit Manifest

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Wir sind stolz erneut eine Auszeichnung bekannt zu geben. Wir sind am 23. Juli 2010 im Rahmen eines klimaneutralen Schulfestes ein ausgewählter Ort im Land der Ideen. Diese Auszeichung ist Ehre und Ansporn zugleich! Es bestärkt uns weiterzumachen und noch weitere Bildungseinrichtungen auf dem Weg zur Klimaneutralität zu begleiten. Dazu benötigen wir allerdings auch Ihre Unterstützung. Spenden Sie! Vielen Dank.

Näheres: http://www.land-der-ideen.de/CDA/ort_des_tages,1987,1,,de.html?action=detail&id=7011

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Autor und Schauspieler Michael Kessler

Autor und Schauspieler Michael Kessler

Seit heute sind die ersten Interviews im Rahmen der Kampagne zu lesen, bzw. zu sehen. Die Reihe wird fortgesetzt und allen denen Foos begegnen wird die Nachhaltigkeitsfrage: „Was tun Sie eigentlich persönlich für die Nachhaltigkeit?“ gestellt. Unsere ersten Interviews finden Sie unter https://befoo.wordpress.com/projekte/interviews/

Lesen Sie zum Beispiel, was Herr Kessler von Plastik hält…
The Foo e.V. dankt allen Beteiligten sowie auch allen Befragten.
Be foo… sprich über Nachhaltigkeit!

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