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Archive for Januar 2010

Wir von the Foo e.V. unterstützen voll und ganz das diesjährige Motto des Earth Day 2010.

Wir werden diesen tag mit Aktionen bereichern und wir werden dies in den nächsten Tagen ankündigen und danach auch dokumentieren.

Quelle http://www.earthday.de/2010/index.html
Earth Day-Jahres-Motto 2010:

Wir haben Lust auf grüne Zukunft!
Wir wollen klug verbrauchen, um nachhaltig zu leben!

„Grüne Zukunft, das bedeutet für uns Umwelt- und Klimaschutz, aber das heißt nicht Verzicht, sondern Gewinn. Klimaschutz und der sorgsame Umgang mit unserer Umwelt ist der Motor für Innovationen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft!“ erklärt Earth Day Präsident Thomas Dannenmann

Überlegt verbrauchen für einen fairen Handel und die Umwelt soll nicht das Ende des „schönen“ Lebens sein. Was wirklich zählt ist die Verkleinerung unseres Fußabdruckes auf diesem Planeten. Meter um Meter! Verzicht heißt für uns Einsatz neuer Technologien, Innovationen in Wissenschaft und Wirtschaft, die uns voran bringen auf diesem Weg,“ sagt Präsident Thomas Dannenmann. Dabei setzen wir auf gesunden Menschenverstand, ständiges Lernen um die Zusammenhänge unseres Lebens auf der Erde zu erkennen und die Fürsorge für die rasant wachsende Menschheit und die Erhaltung der Vielfalt unserer Natur. Damit kann die Senkung der Treibhausemissionen Gewinn an Lebensqualität bedeuten. Klug kaufen bedeutet Bio-Produkte aus der Region, Ökologische Kleidung, Reisen, die das Klima schonen, Häuser die Energie sparen, Erneuerbare Energien, die der Wirtschaft Beine machen und ökoengagierte Manager und Unternehmen, die wir in ihrer Zielsetzung und Ernsthaftigkeit zur Nachhaltigkeit unterstützen. Denken wir an das Wohlfühlerlebnis, wie sie Bewohner von Energieeffizienz- Häusern und Büros auch in energieeffizienten Hochhäusern beschreiben. Energiesparende Autos können Spaß machen, das zeigt die plötzliche „Explosion“ an neuen Ideen aus der Autobranche. „Kauft nur noch energieeffiziente Autos“, empfiehlt Earth Day Präsident Thomas Dannenmann und appelliert an die Autobauer jetzt endlich Schluss zu machen mit der Produktion völlig veralteter Techniken. Doch genau hier sehen wir große Entwicklungspotentiale. Es wird Zeit, denn das Monopol der Ölindustrie muss endlich durch einen Wettlauf für innovative Ideen hin zu einer neuen Technikrevolution fallen. Die Energie-Revolution hat erst begonnen. Die ersten Schritte hierzu sind in naher Zukunft zu erwarten. Unsere Ernährung ist klimaschonend ohne Einbuße an Genuss dann möglich, wenn sie vor allem die lokale Erzeugung und die biologisch ökologische Landwirtschaft berücksichtigt. Für die Wirtschaft bedeutet die Entwicklung neuer Technologien einen Wachstumsschub. So sind die Firmen, die im weiten Bereich der Erneuerbaren Energien tätig sind, zur Zeit eine der erfolgreichsten Branchen in Deutschland und in wachsendem Tempo auch in globalem Maßstab. Umweltorientierung bedeutet Gewinn und das ist die positive Seite eines neuen Lifestyles. Aber wir dürfen diejenigen nicht vergessen, die auf der Verliererseite stehen. Die sich entwickelnden Länder und die Schwellenländer brauchen uns. Es fällt uns schwer die konkrete Situation und den Gesamtzusammenhang in einem Blick zu erfassen. Wir müssen einerseits im Konkreten vor Ort handeln aber andererseits die übergreifenden Zusammenhänge begreifen um zu handeln.

Dennoch: Umweltorientierung soll auf eine zukunftsorientierte, lustvolle, verantwortungsvolle und moderne Lebenshaltung zielen, deshalb haben wir „Lust auf eine grüne Zukunft“.

Schafft Anreize für umweltverträgliches Leben im Großraum Stadt. Gebt der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen neue Lebenschancen. Wir können nicht zulassen, dass Tiere und Pflanzen unwiederbringlich aussterben. Nutzt die Sonne in den Schluchten der Hochhäuser. Reißt die Versiegelungen der Innenstädte auf und gebt Naturräumen Vorrang in der Innenstadt. Pflanzt Bäume, da wo sie wachsen und blühen können und widersetzt euch, wenn Bäume und Natur leichtsinnig rückständigen Planungen weichen sollen. Schafft endlich die geforderten Vorrechte für Fußgänger und Fahrräder und investiert gerade jetzt in einen „Energiepark“ mit erneuerbaren Energien. Das Tempo allein zählt nicht mehr- auch die „Schiene“ muss sich in Zukunft maximal dem Klimawandel stellen.

Earth Day-Schwerpunkte 2010 sind entsprechend unserem Motto die Folgenden:

  • Zukunftsfähiger, ressourcenschonender, natürlicher „Über“- Lebenszyklus anhand des Großraumes Stadt. Jede Maßnahme der öffentlichen Hand muss einem strengen Maßstab für Nachhaltigkeit folgen. Die Zeiten sind vorbei, wo sich Bürokratie als Maßstab versteht und sich über maximale Umweltziele hinwegsetzt.
  • Zukunftsfähige Gesundheitsvorsorge, Gesundheitserziehung. Gesundheit und Klimaschutz sind unabdingbar aneinander gekettet.
  • Zukunftsfähige Kommunikation gegen Vereinsamung und Globalisierung. Wir tragen die Verantwortung für diejenigen, die bereits heute unter dem Klimawandel Not leiden. Wir sind verantwortlich für die rigorose Nutzung wirtschaftlicher Ressourcen, die nur einzelnen Interessen folgen, um wirtschaftlichen Gewinn auf Kosten aller zu erzielen, mit dramatischen Folgen für Umwelt und Natur.
  • Zukunftsfähiger Transportverkehr und zukunftsfähige Stadtplanung. Auch die Bahn muss sich jetzt endlich der CO2 Bilanz stellen.
  • Zukunftsfähige Energieversorgung, mit dem Ziel erneuerbaren, sauberen Energien lokal wie weltweit ausschließlich Vorrang zu geben
  • Zukunftsfähige Lebensweise mit dem Ziel der Selbstverantwortung und Selbstorganisation
  • Innovationen vorantreiben für Wirtschaft und Wissenschaft durch maximalen Klimaschutz
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Mathe, Deutsch, Nachhaltigkeit – geht es nach uns, sieht so der künftige Stundenplan an Grundschulen aus. Mit der Kampagne „Klimaneutrale Bildungseinrichtung“ möchten wir für mehr Nachhaltigkeit das Umweltbewusstsein von Schülern, Lehrern und Eltern stärken.
Vision wäre es die Nachhaltigkeit in den Grundschullehrplan zu integrieren, nicht als zusätzlichen Stoff, sondern als Ergänzung und Bindeglied zwischen den bisherigen Stoffinhalten. Alle Lehrziele lassen sich unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit verknüpfen. Auch Prominente (wie in unseren Interviews z.B. Michael Kessler) wissen um die Notwendigkeit unseres Tuns.

Wir müssen gerade im Grundschulalter die Kinder als Vorbilder die Nachhaltigkeit Nahe bringen. In späteren Jahren – das zeigt die Erfahrung und die Rückmeldung aus weiterführenden Schulen – sind die Interessensschwerpunkte differenzierter. Das heißt, wenn wir es schaffen die Kinder im Grundschulalter ein nachhaltiges Denken zu vermitteln, geht es in ihren Habitus über und sie müssen später nicht bewusst nachhaltig handeln, sie tun es sowieso und aus sich heraus. Außerdem sind Kinder in diesem Alter sehr begeisterungsfähig und saugen Themen mit hoher Motivation auf. Diese Motivation dann hoch über mehrere Schuljahre aufrecht zu erhalten ist unsere Aufgabe. Darüber hinaus liegt allerdings gerade im Klimaschutz auch eine kleine Hürde.

Die Schwierigkeit besteht hier darin, dass der Klimawandel abstrakt und kaum erlebbar oder greifbar ist für Menschen in unseren Breiten. Auch die Kinder erfahren davon nur durch die Medien. Deshalb ist die Visualisierung und Emotionalisierung ganz wichtig! Der Wandel muss spürbar werden. Ursache und Wirkung soll nachvollziehbar werden. Gerade Kinder brauchen diese praktische Anwendbarkeit durch Experimente und persönlicher Beobachtung.

Unser erstes Vorbildprojekt ist eine Grundschule in München, die mit unserer Unterstützung zu einer klimafreundlichen Einrichtung umgerüstet wird. Ziel ist es hier eine klimaneutrale Grundschule bis 2011 zu etablieren. Mit Hilfe des Instituts für Energie, Ökologie und Ökonomie (DFGE) und des Strategieberaters ClimatePartner wurde zunächst ein CO2-„Fußabdruck“ für die Schule erstellt. Dank der genauen Zahlen zum Energieverbrauch lassen sich nun Emissionen gezielt verringern, etwa durch bessere Wärmedämmung oder alternative Stromquellen. Auch Schüler und Lehrer sind gefordert: In Arbeitsgemeinschaften lernen sie das neue Konzept (z.B. die 350 ppm Kampagne) kennen und erhalten Tipps zum Klimaschutz. Schulfeste werden künftig energiesparend ausgerichtet und sogar ein Klima-Musical (Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde) ist für Sommer 2010 geplant. So eigenen sich die Schulkinder neben den üblichen Fächern existentielles Grundwissen zum Umweltschutz an. Dieses Projekt ist auch mehrfach ausgezeichnet: Als UN Dekade Projekt 2010/2011 der UNESCO Weltdekade für Bildung nachhaltige Entwicklung und als ausgezeichneter Orte im Land der Ideen (365 Orte) des Bundespräsidenten und der Bundesregierung.

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten das Thema Nachhaltigkeit erfolgreich in der Schule zu präsentieren: Projekttage, Projektwoche, Langzeitprojekt, Ausstellungen, Malwettbewerbe, Experimente, etc. Wir sammeln jegliche Literatur und pädagogische Hilfsmittel sowie Checklisten für Projekte, damit es Schulen einfacher haben an all die vorliegenden Materialien zu kommen.

Wie wäre es denn mit dem sehr spannenden Experiment: Ein Tag ohne Strom! Eine sehr umfassende und beeindruckende Erfahrung! Genau um Ideen dieser Art zu finden, weiterzuentwickeln und weitere Schulen für die Integration von Nachhaltigkeit zu begeistern, brauchen wir auch Ihre Hilfe! Werden Sie Förderer von The Foo e.V. oder bringen Sie Ihre Expertise bei uns im Kuratorium ein. Jede Spende ist sinnvoll und wichtig. Übrigens, als gemeinnütziger Verein haben wir alle Möglichkeiten der Steuerbegünstigung.

Kurz zum Verständnis, The Foo e.V. agiert völlig unabhängig von Unternehmen und Wirtschaft. Insbesondere unabhängig von The Foo Brains&Capital, die uns nur mit Spenden unterstützen.

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Wir haben neue Schulen, die wir mit der Bildung und Entwicklung von Nachhaltigkeit fördern wollen. Dazu brauchen wir finanzielle Mittel. Bitte spenden Sie! Details können wir wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch darlegen. Danke.

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